Die Bewohner Röts lebten vor 150 Jahren weitgehend "in ziemlich bemittelten und geordneten Verhältnissen." So sagt es uns eine alte Chronik. Ein geringer Anteil ihrer Erwerbsgrundlage war der Ackerbau, der Schwerpunkt ihrer Ernährung lag auf der Vieh- und Milchwirtschaft und auf der harten, mühsamen Waldarbeit.Im Murgtal war damals und heute der Wald eine wesentliche Erwerbsquelle. Das Holz wurde sowohl für den Eigenbedarf (Hausbau, Geräte, Brennholz) als auch zum Verkauf geschlagen, um an das bitter benötigte Bargeld zu kommen.














Neben der Land- und Waldwirtschaft spielte das Handwerk für die Eigenversorgung der Bewohner eine wichtige Rolle. Jedes Dorf war auf die handwerklichen Künste eines Wagners oder Schmieds angewiesen; und der Müller sorgte für die Grundlagen zur Herstellung des täglichen Brotes.


